Lustig. Lebhaft. Spritzig.
Jive ist ein Tanz bei dem dir niemals fad wird.
Es ist ein Tanz voller Energie und Spaß. Ein Tanz der Lebensfreude, der Freude an der Musik. Ein Tanz für Neugierige, Abenteuerlustige und Experimentierfreudige. Es ist der Tanz den ich am Ende eine langen Ballnacht am Liebsten tanze, weil ich bei den flotten, spritzigen Bewegungen gar keine Zeit habe zu spüren wie müde meine Füße sind.
Tauche ein in die farbenfrohe, lustige Welt der Springinkerl. Über die Kreise findest du vertiefende Themen, direkt darunter kannst du dich auch erstmal aufwärmen und mit Jive vorgestellt erstmal eine Überblick bekommen und wenn du es schon gar nicht mehr aushältst klicke eine sofort auf die Playlist.
Entdecke. Jive.
Jive vorgestellt
Unser Übersichtsartikel verschafft dir einen Eindruck warum Jive so ansteckend ist.
Geschichte
Coming soon: Die Geschichte des Jive
Jive vorgestellt
Die US-amerikanische Jazz- und Swingbewegung der 30er und 40er Jahre prägen die westlichen Kulturen noch heute. Ob durch die berühmten Werke in Kunst, Musik und Literatur, als Anspielungen in Filmen oder als Moderevival, die Kultur der Zwischenkriegszeit scheint uns nie zu verlassen. Vor 80 Jahren enstanden rund um Flatterkleider, Jazz und Pailletten die ersten Swingtänze.
Wenn in den Bars die Jazzmusiker aufspielten, die Pailletten in der rauchigen Luft glitzerten und die Tanzfläche vibrierte gab es kein Morgen mehr und kein Gestern. Dann machten die Fransen die Kleider zu fliegenden Teppichen und die Scheinwerfer wurden zu Sternen. Dann verwandelte sich die Musik in pure Energie und die Lebensfreude wurde zu Tanz.
A little glimpse of history
Jive ist ein Swing-Tanz und hat seine Wurzeln dementsprechend in der Swing und Jazzbewegung der 30er Jahre. Beeinflusst von den nordamerikanischen Swing-Tänzen der Zeit entwickelte er sich in den 40er Jahren in England. Die lebhaften, spritzigen Bewegungen und Figuren erfreuten sich bald großer Beliebtheit und verbreiteten sich schnell über Europa.
1963 schaffte er es bereits in die erste Version des Welttanzprogramms des World Dance Councils. Entgegen seiner Herkunft wurde er allerdings in der Kategorie der Lateinamerikanischen Tänze eingeteilt.
Schritt & Tanz-Rhythmus
Der Jive-Schritt besteht aus zwei Elementen. Einem „Rück-Platz“ und einem „Wech-sel-schritt“. Die Tanzpartner stehen voreinander, in offener Tanzhaltung, der Leader am Rechten, der Follower am Linken Fuß.
Zu Beginn verlagern beide über eine „Rück-Platz“ ihr Gewicht zuerst auf das freie, und dann zurück auf das Standbein. Es folgen zwei Wechselschritte in Form eines „Seit-Dazu-Seit“. Dabei tanzt der Follower den ersten Wechselschritt nach rechts und den zweiten zurück nach links. Der Leader tanzt spiegelverkehrt, also zuerst nach links, dann zurück nach rechts.
Dabei dauert ein „Rück-Platz“ genauso lange wie ein Wechselschritt, was dazu führt, dass die seitlichen Schritte schneller ausfallen. Auf diesem Grundpattern bauen auch die Schritte der verschiedenen Figuren auf. Dabei variieren verschiedene Elemente, in erster Linie die Tanzrichtung der Wechselschritte. Es werden aber auch Wechselschritte aufgelöst und durch eine einzige, fließende Bewegung ersetzt wie beim American Spinn, oder es wird ein Wechselschritt weggelassen und eine „Rück-Platz, Wech-sel-schritt, Rück-Platz, Wech-sel-schritt“-Kombination getanzt.
Eine alternatives Zählmaß ersetzt das „Rück-Platz“ durch ein „1-2“ und die Wechselschritte durch „3-und-4, 5-und-6“ bzw. „1-and-2, 3-and-4“. Diese Zählweise ist allerdings nicht musikalisch gedacht. Sie wird verwendet um das Verhältnis der Schritte zueinander zu verdeutlichen, gibt aber nicht den tatsächlichen Rhythmus wieder.
Jive und seine Geschwister
Alle Swing-Tänze ähneln einander, das ist klar. Aber mit zwei Tänzen hat Jive eine ganz besondere Verwandtschaft: Boogie und East Coast Swing.
Sehen wir uns die Unterschiede und Gemeinsamkeiten an. Alle drei werden zu Swing-Musik im 4/4-Takt getanzt, alle haben ein „Rück-Platz“ – Element und teilen viele Figuren.
Boogie:
Der Schritt:
Tanzhaltung und Ausgangssituation sind gleich. Die Tänzer stehen paarweise in offener Tanzhaltung voreinander, mit gefassten Händen, Leader am rechten, Follower am linken Fuß. So weit, so gut. Bei Boogie beginnen sie allerdings mit einer Verlagerung ihres Gewichts auf den freien Fuß, und zurück auf das Standbein und schließen mit einem Rück-Platz, anstatt wie bei Jive damit zu beginnen. Im Gegensatz zu Jive ist das Rück-Platz jetzt auch schneller als die Seit-Schritte.
The style:
Ein gängiger Irrtum ist, das Boogie langsamer ist als Jive. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass Boogie lässiger, cooler getanzt wird als der spritzige Jive. Basically wird ein 4-jähriges Springinkerl durch einen Teenager in Lederjacke ersetzt.
Jive und East Coast Swing
Der Schritt:
Der Grundschritt des East Coast Swing ist im Grunde ein vertauschter Jive-Schritt. Die Elemente sind genau gleich, aber beim East Coast Swing wird mit den Wechselschritten begonnen und mit „Rück-Platz“ geendet.
The style:
East Coast Swing ist tatsächlich ein U.S.-amerikanischer Tanz, was durchaus seine Spuren hinterlassen hat. Im Gegensatz zu Jive, der sich mehr in die Pop-Richtung entwickelt hat, hat er sich einen sehr bluesigen Stil behalten, was einen interessanten Kontrast zu den etwas akrobatischeren Figuren bildet.
Der fehlende englische Einfluss macht sich auch dadurch bemerkbar, dass East Coast Swing weniger durch choreografiert und in seinen Figuren wesentlich freier ist.
Jive – Tanzmusik
Langsame Jive – Tanzmusik: Klick auf Play oder gehe zur Playlist auf unserem Youtube-Kanal. Schnelle Jive – Tanzmusik: Klick auf Play oder gehe zur Playlist auf unserem Youtube-Kanal. Hier kommst du zur Übersichtsseite unserer Tanz-Playlists.
Bald kommt mehr
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